Triffst Du gute Entscheidungen?
Hast Du Dich schon einmal gefragt, ob Du gute Entscheidungen triffst?
Insbesondere Entscheider in wichtigen Rollen entscheiden oft schnell und routiniert. Was dabei selten betrachtet wird, sind die Kontexte, in denen diese Entscheidungen entstehen.
Kommt Dir das bekannt vor? Situationen werden komplex. Operativer Druck, Politik, Daten, Narrative und persönliches Risiko greifen ineinander. Es geschieht selten bewusst oder geplant. Es passiert einfach. Und dennoch wird eine klare Entscheidung erwartet.
Unser Instinkt ist Vereinfachung. Wen wundert’s: Das hilft selten.
Der erste Schritt ist Differenzierung über mehrere Dimensionen eines Entscheidungskontexts. Zu trennen, was strategisch ist und was operativ. Wahrzunehmen, was wirklich eine Entscheidung braucht, und was zunächst Klärung benötigt. Den Unterschied zu sehen zwischen Entscheidungen, die Richtung geben, und solchen, die lediglich Aktivität erzeugen. Und schließlich zu erkennen, wann Spannung (aus)gehalten werden muss in Abgrenzung zu den Momenten, zu welchen ein Problem lösbar ist.
Wenn diese Dimensionen sichtbar werden, öffnet sich der Entscheidungsraum. Es geht hier nicht darum, möglichst viele Themen noch offen zu halten. Relevant ist,fokussierte, stimmige Auswahl zu ermöglichen.
Das ist oft der Moment, in dem Entscheidungen ausnahmsweise nicht mehr schwer wirken und beginnen, zu entlasten.
Es lohnt sich, kurz innezuhalten. Insbesondere, bevor der Raum für die nächste große Entscheidung zu früh verengt wird.
